Besucherzaehler

Welcome bienvenue willkommen

Dear Readers and friends of  the KURVE, 

welcome to the issue 1/2020 of the KURVE.

The Issue 1/2020 is in the tradition of all its forerunners. You will find here many extraordinary pictures,  interesting pieces of literature and  some anouncements of very interesting events. I wish you a good reading. and a good year 2020 with many good moments with the KURVE.

PLEASE MENTION THE NEW MAXIMUM of the length of the textes and the maximum of pixel for photos: 

  • Essays od literature up to 6000 signs
  • Article to present your event or your art in combiation with 5 photos upt to 2000 signs!!
  • Photos in jpg maximum 1200 pixel!!!

KURVE 1/2020 only presents   the long edition with several sections. As usual the  translation is situated  nearby the original version. You find orignal articles in German language on the left side, nonitalic, the translation into English on the right side, italic. If an original text is in English language, you find the original on the right side, nonitalic and the translation into German on the left italic.

This time the edition includes the sections art, literature, event and miscellaneous. Again I want to thank all the artists, who prepare their articles in such a conscientious and beautiful way. This is it what is known as the flair of our journal. The translation of the articles in English language are made by Manfred Loydolt, my partner in life and in art .

You are asked since the KURVE edition 1/2019 to include the translation into English language. Otherwise we ask you for 5 euro extra for the translation by the editor.

With this edition we reach more than 6.000 persons - I am very happy that we get more and more readers. KURVE can be reached still via LinkedIn, Xing, Twitter,  Instagram and of course via facebook (in daily newsfeed and   as directnews to our contactpersons).

At last I want to wish you a relaxing and informativ time with our KURVE and to ask you to share the link as much as you can.

 

So cheers to our KURVE that it shall grow and thriv!

 

Waltraud Zechmeister

Meine lieben Leserinnen und Leser und Freude der KURVE, 

herzlich willkommen zur Ausgabe 1/2020 der KURVE. Die Ausgabe 1/2020 setzt die Tradition der KURVE fort, es gibt wieder sehr viele schöne Bilder zu bewundern und auch ein sehr interessante literarische Beiträge. Auch einige interessante Events werden angekündigt, wieder für jeden / jede etwas.

Eine angenehme Lektüre wünsche ich euch allen und alles Gute für2020 mit vielen guten Momenten mit dr KURVE .

ACHTUNG NEUERUNG bezüglich der Textlängen und Größen der Fotos: 

  • Essay oder poeteischer Text max. 6000 Zeichen
  • Artikel zur Vorstellung seiner Kunst oder eines Events in Verbindung mit 5 Fotos max. 2000 Zeichen
  • Fotos in jpg maximal 1200 pixel!!!

Die Ausgabe 1/2020 besteht  derzeit nur aus der langen Ausgabe, die wieder in die einzelne Bereiche gegliedert ist.  Auch die  Anordnung des übersetzten Textes neben dem originalen Text ist wie in der vorigen Ausgabe.  In der linken Spalte ist immer der originale Text, rechts davon ist die Übersetzung  - kursiv gesetzt.

Diesmal umfasst das Heft die Bereiche  Bildende Kunst,  Literatur, Event  und Diverses. 

Es ergeht wieder ein großes Dankeschön an die Künstler, die ihre Artikel so gewissenhaft vorbereiten und schön gestalten, was  das Flair des Magazins ausmacht. Die Übersetzungen der Artikel  stammen von Manfred Loydolt - meinem Partner, der selbst Künstler ist.  

Ab der Ausgabe 4/2018 bitte für jeden eingesandten Artikel die englische Übersetzung mitschicken!!!!

Übersetzungen durch die Redaktion kosten ab der Ausgabe 4/2018 pro Artikel 5 Euro. 

Der Einzugsbereich der KURVE  hat sich auf über 6000 Personen vergrößert, worüber ich mich sehr freue.

Der Link der Ausgabe wird weiterhin auf LINKEDIN, XING, TWITTER, INSTAGRAM, FACEBOOK (täglich im Newsfeed und so zweiwöchentlich per Direktnachricht an die Kontakte) und per Mail geteilt. 

Jetzt bleibt mir nur noch, euch / Ihnen eine entspannte Zeit mit der KURVE zu wünschen und Sie zu bitten, den Link der Ausgabe 1/2020 ganz oft zu teilen. 

 

Auf dass die KURVE weiter wachsen und gedeihen möge!

 

Waltraud Zechmeister



BILDENDE KUNST

Michael Kaphengst- KUBISTEN, SURREALISTEN, KONSTRUKTIVISTEN, POPARTISTEN...

KUBISTEN, SURREALISTEN, KONSTRUKTIVISTEN, POPARTISTEN usw. Jeder Kunststil hatte seine Künstler, die in ihren jeweiligen Stilen gewirkt haben. Die Künstler wurden nach ihren Stilen, die sie entwickelten und vertraten auch entsprechend bezeichnet, oder bezeichneten sich selbst so. Nach Jahrelanger Auseinandersetzung und Beschäftigung mit der Linie bezeichne ich mich selbst als  Linearist..
Ich mache aus dem Pointilismus den Linearismus aus Kubismus “Linienkubismus” und aus Popart und Surrealismus “konsumtiven Surrealismus”. Ich bin der Meinung das der Prozess des herstellens der Konsumgüter als auch das konsumieren lineare Prozesse sind. Schließlich dreht sich unser ganzes Leben um den konsumtiven Bereich und führt im Alltag zu den absurdesten Situationen. Das muss man nicht verstehen das ist meine Kunst. Picasso und George Braque gelten als Erfinder des Kubismus, ich habe mich gefragt wie wäre es wenn ich jede Kube ausschließlich in Linien zerlege, so entstand die Idee des Linienkubismus. Ich löse meine Motive in farbige Linien auf. Eine Vase in dicken Linien auf einen Tisch vor einer Linienwand. Ich übertrage die Farbe aus der Tube direkt auf die Leinwand. Damit aber noch nicht genug, meine abstrakten Kompositionen entstehen auf eine besondere Weise der Linienführung. Mit einem befestigten Pinsel an der Spitze eines Floretts gestalte ich meine Kompositionen, so entstand meine Idee der “Fechtbilder - absoluter Liniearismus”. Die Linien lassen sich künstlerisch noch extremer einsetzen. In unkontrollierten kreisenden Bewegungen führe ich den Stift über das Blatt , so wird auf diese weise das ganze Motiv mit kreisenden Linien ausgefüllt. Um Akzente und Elemente in das Motiv zu zeichnen, verdichte und vergrößere ich die kreisenden Bewegungen des Stifts und zeichne auf diese weise das Motiv. Da bei dieser Technik das ganze Blatt mit kreisenden Linien ausgefüllt wird, bekommt das Motiv eine ganz eigene bewegende Dynamik. Diese Technik ist die dynamischste und extremste Form meines “Linearismus”. Ich bezeichne diese Technik als “extremen Linearismus” Auf der suche nach linearen Prozessen sind mir zwei Themen eingefallen die ich in einer Zeichnenserie festgehalten habe. “Money Talks” Es umgibt uns, bestimmt unser Leben, ist allgegenwärtig, wir können uns ihm nicht entziehen, man kann es lieben oder hassen, es macht uns krank, lässt uns hochleben und verschafft uns Glanz, gibt uns Macht, lässt uns aufsteigen oder fallen, entscheidet über unseren Status und über Karrieren, macht uns unattraktiv oder attraktiv, nein nicht etwa die Liebe, sondern das liebe Geld. “SOUND” Im Laufe unseres Lebens sind wir von Geräuschen umgeben. Geräusche beeinflussen uns, wir fühlen uns durch sie glücklich, froh erstaunt oder verwirrt. Wir können unsere eigenen Geräusche in unserer unmittelbaren Nähe schaffen und auslösen. Alle Geräusche die uns ablenken, wirken auf uns nervig und schädlich, auf all unsere täglichen Aktivitäten wie Arbeit, Erholung, Unterhaltung oder Studium. Geräusche die uns im Alltag umgeben werden vom Empfänger als Rauschen wahrgenommen. Aber wie lässt uns der sound der Stille fühlen ? Können wir es ertragen ? Ist es bedrohlich ? Macht es uns glücklich oder einsam ? Das einzige Geräusch das wir alle nicht ertragen können ist die totale Stille.

Copyright: Michael Kaphengst

 

CUBIST, SURREALIST, CONSTRUCTIVIST, POPARTIST etc. Each art style had its artists who worked in their respective styles. The artists were named after their styles, which they developed and represented accordingly, or called themselves so. After years of dealing with the line, I call myself a linearist... I turn pointilism into linearism and cubism into "line cubism" and pop art and surrealism into "consumptive surrealism". I am of the opinion that the process of manufacturing consumer goods as well as consuming are linear processes. After all, our whole life revolves around the area of consumption and leads to the most absurd situations in everyday life. You don't have to understand. It's my art. Picasso and George Braque are considered the inventors of Cubism, I wondered how it would be if I disassembled each cube exclusively into lines, so the idea of “line cubism” arose. I dissolve my motifs into coloured lines. A vase in thick lines on a table in front of a wall of lines. I transfer the colour from the tube directly onto the canvas. But that's not all, my abstract compositions are created in a special way. I create my compositions with a fixed brush on top of a rapier, thus my idea of the "fencing pictures absolute linearism" was born. The lines can be used even more artistically. In uncontrolled circling movements I lead the pencil over the sheet, so the whole motif is filled with circling lines. In order to draw accents and elements into the motif, I compress and enlarge the circular movements of the pencil and draw the motif in this way. Since this technique fills the whole sheet with circling lines, the motif gets its own moving dynamic. This technique is the most dynamic and extreme form of my "linearism". I call this technique "extreme linearism". In my search for linear processes I have come up with two themes that I have captured in a series of drawings. “MONEY TALKS” It surrounds us, determines our live, is ubiquitous, we can not escape it, you can love it or hate it, it makes us sick, can cheer us, gives us shine, gives us power, can rise or fall us, determines our status or careers, makes us unattractive or attractive, no it`s not the love, but the beloved money. “SOUND” Throughout our lives we are surrounded by sounds. Sounds influence us, make us feel happy, joyful, amazed and puzzled. We can create our own sounds with almost anything in our immediate environment. All sounds that are distracting, annoying, or harmful to everyday activities such as work, rest, entertainment,study and so forth are regarded as noises. In fact, any sound judged by the recipient as undesirable can be considered as a noise. But how does the sound of silence make us feel ? Can we bear it ? Is it threatening ? Does it make us feel happy or lonely ? The only sound that we can not stand is the total silence.
Copyright: Michael Kaphengst

 

 

 



christine cunningham - mother and child

Celebrating the festive season with 'MOTHER AND CHILD' , an abstract textile of Mary and baby Jesus in a rich colour palette of royal blue and purple set against a background of golds and orange. Created from recycled materials and vintage fabrics using traditional techniques of applique, quilting, patchwork, layering, fabric manipulation, padded structure, hand embroidery and embellishment.
Padded applique figures sit before an altar of 3d flowers, encased in a halo of patchwork panels embellished in beads and light reflective sequins. The faces, created from a soft suede, cut and layered to form a soft sculpture, appear to be whispering to one another from inside the contours of the immense hood, capturing the emotional bond between Mother and Child, a union of everlasting love.
Textile wall hanging 83 x 74.5 inches.
Visit
https://www.ccunningham-textileartist.com/ for more textiles wall hangings

Feiern Sie die festliche Jahreszeit mit 'MUTTER UND KIND', einem abstrakten Textil von Maria und dem Jesuskind in einer reichen Farbpalette von königlichem Blau und Lila, die vor einem Hintergrund von Gold und Orange erstrahlt. Erstellt hat Christine Cunnigham diesen Wandteppich  aus recycelten Materialien und alten Stoffen mit traditionellen Applikationen in den Techniken Quilting, Patchwork und Applikation von Lagen übereinander, Stoffmanipulation, gepolsterter Struktur, Sticken und Verzierung.
Gepolsterte Figuren sitzen vor einem Altar aus 3 D-Blüten, umgeben von Patchwork-Platten, die mit Perlen und leichten reflektierenden Pailletten verschönert sind. Die Gesichter, die aus einem weichen Wildleder entstanden sind, geschnitten und geschichtet, um eine weiche Skulptur zu bilden, scheinen einander von innen aus den Konturen der immensen Kapuze zuzuflüstern und die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind, eine Union ewiger Liebe, einzufangen.
Textilwand hängt 83 x 74.5 cm.
Besuchen Sie https://www.ccunningham-textileartist.com/ für weitere Textilien Wandbehänge

 



Reinhold Ponesch

Reinhold Ponesch –  Gedanken, visualisiert und formuliert in Malerei, in Zeichnungen, mit Performance, in Objekten und als Lyrik
Gabriele Baumgartner

Da seine abstrahierten, malerischen Arbeiten in Ausstellungen und Präsentationen im Vordergrund stehen, ist man sich als Betrachter oft nicht gewahrt, welches Potential an verschiedenen Medien Reinhold Ponesch zur Formulierung seiner Gedanken, Stellungnahmen und Betrachtungen verwendet: Mit Performances, die er oft in Kooperation mit anderen Künstlern und vielfach mit seiner Frau Nicole entwickelt, als in den in verschiedensten Materialien ausgeführten Objekte, aber auch mit Worten in Form einer sensiblen Lyrik.

Seine meist großformatigen, in farblich intensiven, dynamischen Pinselstrichen ausgeführten malerischen Arbeiten, die mit kaum leserlichen Wortfetzen und so manchem zarten, grafischen Element oder aufgeklebten Materialien rhythmisiert werden, schildert Reinhold Ponesch seine Gedanken und Standpunkte in abstrakter Handschrift. Den motivischen, emotionalen Transport mittels Abstraktion und einer Nichtverwechslung mit Dekoration, thematisierte schon Josef Mikl, wenn er meinte: Nur die Dummköpfe würden Abstraktion mit Gegenstandslosigkeit verwechseln.

Reinhold Poneschs Arbeiten konfrontieren und fordern den Betrachter mit seinen Inspirationen und Motiven heraus, sich nicht nur auf des Künstlers Emotion, sondern auch auf eigene Wahrnehmungen einzulassen und für sich selbst Überlegungen anzustellen.

 
Reinhold Ponesch: ZU DIR SELBST, Wien 2019

 

Gedanken grübeln

vernebeln den Fluss

 

Vertrauender Glaube

schafft sicheren Raum.

 

Für all was gut zu bleiben

 

lass gehen ohne Erwarten

 

füll den Garten

 

wächst schwebend dein Glück zu dir selbst.

www.ponesch.com

 

Aktuelle Ausstellung: …AND NOTHING ELSE MATTERS
Eröffnung und Performance: 23. Jänner 2020, 18 – 21 Uhr
Performance „It concerns you“ von Nicole und Reinhold Ponesch
Ausstellungsdauer: 24. Jänner – 5. März 2020
ip.forum
U4 Center, Stiege B, 2. Obergeschoß, Schönbrunner Str. 218-220, 1120 Wien
www.ip-forum.at

Reinhold Ponesch – Thoughts, visualized and expressed in Paintings, Drawings, with Performance, in Objects and as Poetry

Gabriele Baumgartner

Since his abstracting, picturesque works are to the fore in exhibitions and presentations, the spectator is not often aware of the potential of various media Reinhold Ponesch uses for the expression of his thoughts, statements and reflections. In performances, often in cooperation with other artists and often developed with his wife Nicole, using multiple materials in objects, but also in words in writing in a sensitive poetry.

His most of the time large-sized, colour intensive with dynamic brush strokes executed picturesque works which are rhythmized with hardly readable scraps of conversations in sometimes delicate, graphical element or glued materials, Reinhold Ponesch portrays his thoughts and point of views in abstracts handwriting. The motivic, emotional transport with the help of abstraction and not to confuse with a decorative art has Josef Mikl already thematised: only fools would confuse abstraction with objectivity.

Reinhold Ponesch' works are confronting and challenging the spectator with his inspirations and themes not only getting involved in the artist’s emotions but also allowing his own perception and deliberation.

 
Reinhold Ponesch: ZU DIR SELBST, Vienna 2019

 

Gedanken grübeln

vernebeln den Fluss

 

Vertrauender Glaube

schafft sicheren Raum.

 

Für all was gut zu bleiben

 

lass gehen ohne Erwarten

 

füll den Garten

 

wächst schwebend dein Glück zu dir selbst.

www.ponesch.com

Current exhibition:… AND NOTHING ELSE MATTERS

 

Opening and performance: 23rd January 2020, 6-9pm

Performance: ‘It concerns you’ Nicole and Reinhold Ponesch

Exhibition Duration: 24th January – 5th March 2020
ip.forum
U4 Center, Stiege B, 2. Obergeschoß, Schönbrunner Str. 218-220, 1120 Vienna
www.ip-forum.at



EVENT / ANKÜNDIGUNG

SQUARE DANCE  MIT SCHWUNG IN DIE 20ER-JAHRE

Mit Jahresbeginn gibt es die Chance, eine nicht ganz so bekannte, deswegen aber nicht weniger faszinierende Tanzart kennenzulernen bzw. zu erlernen. Square Dance, ursprünglich aus Nordamerika, ist auch bei uns auf dem Weg zum Freizeit-Trend. Es ist kein Tanz im klassischen Sinn, sondern Bewegung in Gehschritten. Square Dance ist faszinierend für Singles, Paare und Familien. Tanzvorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Unterschied zu Line Dance: Beim Square Dance wissen die Tänzer vorher nicht, was zu tanzen ist. Alles erfolgt spontan durch Caller-Ansagen. Wichtig: Konzentration, Beherrschen der Figuren.

Square Dance macht Riesenspaß, bringt körperliche und geistige Fitness. Bei zwei Open Houses (9. und 16. Jänner) gibt es die Möglichkeit, sich zu informieren und die ersten Figuren auszuprobieren. Kursbeginn ist am 30. Jänner. Bis Ostern werden in zehn zweistündigen Einheiten donnerstags die Grundelemente bzw. -figuren des Square Dance gelehrt.

 

Die absoluten Plus-Punkte:                                                      

- Du kannst auch ohne Partner teilnehmen

- Für Tanzschul-Muffel die perfekte Alternative

- Es wird nie langweilig, da jeder Tanz anders zusammengesetzt ist

- Kein ständiges Lernen von Choreografien, sondern nur einmal von Figuren

- Tauglich für wirklich jeden, ohne altersmäßige Einschränkung

 

Der Square-Dance-Club "The WorkShoppers" bietet den Grundkurs nach internationalem Standard an, und zwar in Wien-Donaustadt unweit der U2-Endstation Seestadt. Öffentlich ist der Veranstaltungsort also gut erreichbar, eine öffentliche Parkgarage direkt im Kurs-Haus.

 

SQUARE DANCE - ANFÄNGERKURS:

 

Open Houses/Info-Abende: Donnerstage, 9. und 16. Jänner 2020 (19 - 21 Uhr), Kursbeginn Donnerstag, 30. Jänner (jeweils 1220 Wien, Sonnenallee 26 - "Raum für Nachbarschaft", öffentliche Parkgarage im Haus). Gesamt-Unkostenbeitrag für die 10 Kursabende: 50 Euro.

Kontakt/Auskunft: 0676/4648309 (Thomas), the-workshoppers@gmx.at. Website: www.the-workshoppers.at

SWINGING IN TO THE TWENTIES

At the beginning of the year, there is the chance, to learn about a not so common, but nevertheless fascinating kind of dancing. Square Dance, originally from North America, is on the way to a trendy leisure-activity. It’s no classical dance, but movement in walking-steps. Square Dance is fascinating for Singles, Pairs and Families. Previous dancing-knowledge is not required.

The difference to Line Dance: At Square Dance, one doesn‘t know in advance, what to dance. Everything happens spontaneously by the Caller’s commands. Important points are Concentration and Figure-Knowledge.

Square Dance is a lot of fun, is action for brain and body. At two Open Houses (9th and 16th of January) you have the chance, to inform yourself and to try your first figures. The Course start on the 30th of January. There will be ten 2-hour-lessons on Thursdays until Easter, in which you will be taught the basic-elements and –figures of Square Dance.

 

The absolute advantages:

-You may take part as well without partner

-The perfect alternative for people, who don’t like to go to dancing schools

-It’s never boring, as every dance is put together differently

-No permanent learning of choreografies, but only once of figures

-Suitable really for everyone,without age-limit

 

The Square-Dance-Club "The WorkShoppers" organizez the basic-class in accordance with international standard. Course Location is in Vienna’s Donaustadt close to the final underground-station of U2 Seestadt. So, it’s good to reach by public transport, furthermore there is a public Parking Garage on site.

 

SQUARE DANCE – BEGINNER’S CLASS:

 

Open Houses/Information: Thursdays, 9th and 16th of January 2020: 7 to 9 PM. Basic Class: from30th of January (10 Evenings, all together 50 Euro). Come to see: 1220 Vienna, Seestadt–Seepark-Quartier, Sonnenallee 26 „Room for Neighbourhood“

 Contact/Information: 0676/4648309 (Thomas), the-workshoppers@gmx.at. Website: www.the-workshoppers.at



kadee- vertigo

VERTIGO – KUNST AUF DEN KOPF GESTELLT

Der Esslinger Künstler Kadée erschafft Kunstwerke, die je nach Gusto gedreht, gewendet und gestellt werden können und sollen. Er nennt es VERTIGO-Kunst, basierend auf dem lateinischen Begriff, der das Drehen und Herumdrehen ebenso beinhaltet wie Strudel, Wirbel und Schwindel.

„Wer Kadée, dem Mann mit dem Pferdeschwanz und dem auffällig schmal wie verzweigt geschnittenen Schnauz- und Backenbart gegenübersitzt, spürt, dass da ein inspirativer und experimenteller Geist seine Bestimmung gefunden hat.“ So die Stuttgarter Zeitung über den Airbrush-Künstler Kadée. Der Waiblinger Kreiszeitung fällt auf: „Kadée sprüht vor Ideen und Fantasie“ und gemäß der Neuen Württembergischen Zeitung ist er sogar „multikreativ“. Mit seinen VERTIGO-Bildern tritt er dazu einen erneuten Beweis an. Ein gemaltes Kunstwerk hängt gewöhnlich gerade an der Wand. Kadée‘s Werke kann und soll man hingegen drehen und sie sogar mitten ins Zimmer hängen, weil sie eine vorzeigbare Rückseite haben, die je nach Gesichtspunkt auch die Vorderseite sein könnte. Jede Person, die es sich anschaut, sieht etwas Anderes und je nach Stimmung oder Tageszeit verändert es sich wieder und wieder  –  alles ohne Elektronik, Stromanschluss oder Batterien, wenngleich die Verbindung zur Welt der elektronischen Medien durchaus präsent ist. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes zum Durchdrehen, denn man kann die Kunstwerke auch noch untereinander endlos kombinieren oder gar zur Plastik umbauen und auf den Boden stellen. Dabei bleibt jedes Bild in jedem der verfügbaren Formate ein Unikat, sogar mit gesellschaftspolitischer Aussage, wenn die geneigten Betrachter es denn so wollen.

Stimmen dazu: Schon der Titel „Vertigo“ ist Programm, da die Bilder sich kunsttheoretisch, inhaltlich und philosophisch mit dem Wirbel, Strudel und Schwindel beschäftigen. So fußen Kadées Konzept  und Bildinhalte auf fundierter Forschung zur Harmonie und Ausgewogenheit der bildnerischen Mittel, die trotz anmutender Willkür Ordnung und Harmonie in das scheinbare Chaos aus Figuren und Wolken bringen. (Sarah Haberkern, Galeristin und Kunsthistorikerin M.A.) Großartig! Die Art Deiner Bilder trägt dazu bei, die Hirntätigkeit anzuregen. (Sibylle Sophie Kunzi, bildende Künstlerin und Autorin)

Geht doch alles gar nicht, sagen Sie? Machen Sie die Probe aufs Exempel! Kadée stellt aus und führt vor vom 19. bis 22.03.2020 auf der Kunstmesse ARTe 2020 in Sindelfingen, Stand Y8. Weitere Infos u.a. auf der facebook-Seite: „Kadée‘s VERTIGO – Bilder zum Durchdrehen“

VERTIGO – ART UPSIDE DOWN

The Esslinger artist „Kadée“ creates artwork, which can be turned, flipped and placed on the ground, depending on one‘s desire. He introduces it as „VERTIGO - art“; based on the latin term „vertigo“, which refers to the action of turning something, as well as vortexes, whirlwinds and the feeling of dizziness after spinning around too much.

„Everybody, who sits across Kadée, the man with the ponytail and the striking, extravagant combination of moustache & neckbeard, is able to experience the inspired and experimental spirit, which found his calling.“ Quote from the Stuttgarter Zeitung, about the airbrush-artist Kadée. As the Waiblinger Kreiszeitung remarks: „Kadée overflows with ideas and fantasy“ and, according to the Neue Württembergische Zeitung, he is also referred to as „multi-creative“. With his VERTIGO-paintings he delivers an anew proof for this statement. A painted artwork in ordinary fashion hangs on the wall. Kadées works however, can and should be turned and be hung in the middle of the room, as they also contain a presentable back, which could be another front view too. Every person viewing it sees something different, and, depending on the persons mood or time of day, the paintings images changes and changes again - everything without the help of electronics, outlet or batteries, though the connection with the world of e-media is surely present. It certainly marks a turning point in the world of art, as one is able to combine in different ways, and even to reassamble the works into a sculpture and place them on the ground. With this, every picture preservs his own, special uniqueness, while further on including a sociopolitical stand, if the benevolent spectator interprets it that way.

Critics: The title „Vertigo“ alone is programme, as the paintings engage with the topic of vortex, whirlwind and dizziness in a theoretical, philosophical and contentual way. With this, Kadées concepts and symbolistic approaches are based on firm research about harmony and balance of artistic imagery, which though apparent arbitrariness brings order and consensus into the seemingly chaotic array of figures and clouds. (Sarah Haberkern, gallery owner and art historian M.A.)
„Splendid! Your paintings really make the gears turning.“ (Sibylle Sophie Kunzi, fine artist and author)

Doesn‘t work at all, you say? Well, put it to the test! Kadée exhibits and presents from 19th to 22th of March, 2020 on the art fair ARTe 2020 in Sindelfingen, booth Y8. More Infos on facebook: „Kadée‘s VERTIGO – Bilder zum Durchdrehen“



das theater "Vorhang auf" und seine projekte für 2020

Als Leiter des Theaters ‚VORHANG AUF!‘ freue ich mich, bekannt geben zu können, daß wir für das neue Jahr einige schöne Projekte verwirklichen können.

 

‚VORHANG AUF!‘ besteht seit dem Jahr 1989/1990 und hat in der Vergangenheit mit vielen Produktionen sein Publikum unterhalten können. Aus eine anfänglichen Laienbühne ging sehr rasch eine professionelle Truppe ans Werk, einige anfängliche Laien haben inzwischen einen Beruf aus ihrer Berufung mache können. Andere haben sich so weit entwickelt, dass sie in der einen oder anderen Produktion durchaus mit den professionellen Darstellern mithalten konnten.

 

Auch ich habe mich im Laufe der Zeit zu einem professionellen Schauspieler, Regisseur und Sänger ausgebildet und habe bei mehreren Theaterensembles mitwirken dürfen. Aber am meisten liegt mir doch mein Verein, eben ‚VORHANG AUF!‘ am Herzen.

 

In der letzten Zeit fiel unser Verein vor allem dadurch auf, dass wir in kleinsten Ensembles verschiedene Konzerte und Tourneen erarbeitet haben und damit schöne Erfolge erzielten. So möchte ich hier besonders die Produktionen: ‚ERINNERUNGEN AN HEINZ CONRARDS‘, ‚HOMMAGE AN DIE BEIDEN GROSSEN ENTERTAINER CATHARINA VALENTE UND PETER ALEXANDER‘, aber auch den heuer begonnenen Zyklus ‚BERT BRECHT UND SEINE KOMPONISTEN‘ nennen.

Neben den drei genannten Konzertproduktionen, die für 2020 schon gut gebucht sind, möchte ich ein ganz besonderes Projekt vorstellen:

 

Im April/Mai beginnen die Proben für eine nach längerer Zeit wieder anstehende Regiearbeit von mir: ‚LIEBELEI‘ von Arthur Schnitzler. Für diese Produktion, die in einer Tournee ablaufen wird, konnten unter anderem die Damen Sissi Gotsbachner, Roxanne Rapp und Anita Tauber, sowie die Herren Paul Barna, Philipp Brunnhuber und Mark Rayal gewonnen werde. Eine der Rollen werde auch ich übernehmen.

Wir alle freuen uns schon auf die Zusammenarbeit, vor allem da wir schon eine erste wunderbare Besprechung und Annäherung an das Stück hatten.

Details zu allen Projekten

www.theaterverein-vorhang-auf.com

www.manfred-loydolt.at

As the leader of ‚VORHANG AUF!‘ – theatre I am proud to let you know, that for the New Year we have some nice projects.

 

‚VORHANG AUF!‘ exists since the year 1989/1990 and brought out a lot of productions to entertain the audiance. Were we at the beginning only working as hobby, we became step by step more professional. Some member work now as professional actors, other grow in their hobby and became as good as the professionals are.

Me too I got an professional actor, director and singer and was member of productions of other theatergroups or –houses. But mosty I like my work with my colleagues of ‚VORHANG AUF!‘. This work is absolutly the most important for me.

 

Within the last years the society "Vorhang Auf!"  presented  productions where only a handfull actors or singers where involved. We created concerts and tours with shows like ‚HOMMAGE TO HEINZ CONRADS‘ or ‚HOMMAGE TO OUR GREAT ENTERTAINERS CATHARINA VALENTE AND PETER ALEXANDER‘ , but not to forget our special cyclus of ‚BERT BRECHT AND HIS COMPOSERS‘.

This three productions are well booked for 2020. But especially I will stage the drama ‚LIEBELEI‘ by the Austrian writer Arthur Schnitzler in 2020. I could engage the ladies Sissi Gotsbachner, Roxanne Rapp and Anita Tauber and the gentlemen Paul Barna, Philipp Brunnhuber and Mark Rayal. One role will be performed by myself.

 

Details to all projects

www.theaterverein-vorhang-auf.com

www.manfred-loydolt.at

 

 



EVENT / RÜCKSCHAU

Reinhard Auer: "Sei mir gegrüßt, mein holdes Padua..."

Drei österreichische Künstlerinnen bei der ARTE PADOVA 2019

Die italienische Kunstmesse ARTE PADOVA, eine der fünf großen italienischen Veranstaltungen im Bereich Bildende Kunst, fand heuer von 15. bis 18. November bereits zum 20.Mal statt. In den 3 Pavillons der Messehallen tummelten sich auf 28.000 Quadratmetern über 300 Aussteller und zeigten mehr als 15.000 Kunstwerke: ein Mega-Event. Österreich war auch heuer durch drei Künstlerinnen vertreten: Doris Bartsch, Dalila Mudura und Roswitha Schablauer. Allen drei ist gemeinsam, dass für sie 2019 ein höchst erfreuliches Jahr mit zahlreichen Highlights war. So ist es kein Wunder, dass sie auch in Padua glänzend reüssieren konnten.

 

ROSWITHA SCHABLAUER kann man getrost als die Arrivierteste der Drei ansehen. Die aus der Steiermark stammende Künstlerin, die schon seit geraumer Zeit in Wien lebt und arbeitet, fällt seit 2006 durch ihre rege Ausstellungstätigkeit auf. So hat sie heuer u.a. in der Galerie Steiner Wien, der Galerie Daliko Krems und der Art Galerie Wien ausgestellt und am Art Contest Barcelona, am Roma in Arte, Venezia in Arte, Arte Genova und der Art Innsbruck teilgenommen. In Padua zeigte sie, vertreten durch die Galleria Falzone (Mailand), ihre Werke „Animo I“ und „Moving II“ Ihre Galeristin Sabrina Falzone, die zudem promovierte Kunsthistorikerin ist, meint dazu: „Auf der künstlerischen Suche von Roswitha Schablauer entstehen neue Farbszenarien, voll Gefühl und reich an innerer Stärke. Vergleichbar mit Einschnitten ins Unbewusste, erscheinen die Malereien der österreichischen Künstlerin wie ungewöhnliche Fenster der Seele, aus welchen man ein kräftiges Temperament und die Liebe zum Leben erkennt. Die Leidenschaft für die Farbe zeigt sich deutlich in ihrer Farbauswahl, der es mit mitteilsamer Effizienz gelingt, ihre eigene innere Welt auszudrücken und auf klare Art und Weise mit der Allgemeinheit zu teilen. Die ausdrucksvolle Unmittelbarkeit dieser Farbszenarien dient der visuellen Kommunikation, die eine Brücke zwischen Künstlerin und Betrachter des Kunstwerks bildet.“

 

Auch für DORIS BARTSCH war 2019 ein überaus aktives und erfolgreiches Jahr. Die ehemalige Pädagogin, die seit 2004 künstlerisch tätig ist, war u.a. in den Galerien Merlino Florenz, dem Kunstraum Wien und dem Kreativraum Wien präsent und zeigte ihre Werke u.a. bei ArtInnovation Innsbruck, „Face´Arts“ Ascoli und der „Art Contemporary“ Salzburg. In Padua war sie als Gast der Galerie Sperti (Falconara) dabei und stellte ihre beiden Bilder „Glückseligkeit“ und „Es fehlt das Rot“ vor. Ihre Galeristin Mary Sperti, selbst Künstlerin und ausgewiesene Kunstkuratorin, schätzt ihre Kunst so ein: „Doris Bartsch ist eine Künstlerin, die Farbe zur Berufung macht, für sie ist Farbe kein Hilfsmittel sondern eine notwendige vorrangige Wahl. Sie hat die beeindruckende Fähigkeit, Farben so weit zu bringen, dass sie einem nahe sind und doch in einem korrekten und gesunden Wettstreit zu sein scheinen. Ihre Arbeiten sind ein Beispiel für Disziplin und Kenntnis und ihre Fähigkeit ist groß, Farben zu binden ohne sie zu fesseln, und dies alles in üppiger Weise, aber wie gesagt, diszipliniert und kompetent. Es sind außergewöhnliche Arbeiten, einzigartig und wirkungsvoll, die die Leinwand zu vergrößern scheinen, voller traumhafter Zeichen, die quasi aus der Vergangenheit kommen und die in die Moderne und die Gegenwart reichen.“

 

Als dritte im Bunde stellte DALILA MUDURA ihre neuesten Werke „Herbst-Freude“ und „Kontraste der Emotionen“ bei MS Eventi (Ancona) aus. Dalila, eine überaus begabte junge Künstlerin – aus Oradea in Rumänien stammend und seit 2006 in Wien arbeitend –, scheint heuer den internationalen Durchbruch geschafft zu haben. Sie war vor Padua bereits auf den Ausstellungen „Face´Arts“ in Conversano und „Anime Senza Voce“ in Ferrara vertreten und konnte dort mit ihren Arbeiten glänzen. Die renommierte Berliner Kunstkuratorin und Ausstellungsmacherin Olga Mroz äußert über ihre Kunst: „Die Bilder der jungen Künstlerin Dalila Mudura fallen ins Auge und ihre Leichtigkeit in allen ihren Kreationen zieht den Betrachter magisch an. Mit dem Pinsel bringt sie Spontaneität, Temperament und Energie auf die Leinwand. Als Künstlerin ist Dalila im Dialog mit ihrer Kunst. Sie ist nie zufrieden mit dem, was sie geschaffen hat. Experiment - das ist der Weg in ihrer künstlerischen Welt. Ihre Malweise ist sehr innovativ, sie hat ihre eigene Technik entwickelt, wodurch sie noch mehr die Dynamik und Emotionen von Farbe und Struktur zur Geltung bringt. Dalila hat eine spielerische Art den Betrachter zu verführen, denn ihr technischer und künstlerischer Prozess ist sehr spontan und überraschend. Dadurch überwinden ihre ausdruckvollen Bilder die Grenze zwischen dem Kunstwerk und dem Betrachter.“

 

Insgesamt läßt sich sagen, dass Österreich auf der ARTE PADOVA 2019 würdig vertreten war und die Künstlerinnen die breite schöpferische Vielfalt, die die Kunstmesse auszeichnet und sie beeindruckend macht, bereichert haben.

 

Reinhard Auer ist Theaterregisseur und seit 2017 auch  Ausstellungsveranstalter.

Er ist außerdem Präsident des Vereins „Gloria“ (Kulturzusammenarbeit Österreich-Ukraine)

und Juror des Kunstpreises „Duc de Richelieu“.

Er ist Ehrengast und Laudator der italienischen Kunst-Events„Face´Arts“ und „Anime Senza Voce“

sowie Mitglied des Vereins „TraunArt“ und  des „Künstlerstammtisches im Café Prückel“.

Auf Facebook  postet er zudem die Seite „Amante Arte Auer“.

Three austrian artists at the ARTE PADOVA 2019

The italian fair of art - Arte Padova - one of the greatest italian event in the sector of fine arts took place from the 15th to the 18th november, this year for the 20th time.

In the 3 Pavillions - together 28.000 sqaure meter - more than 300 exhibitors showed more than 15.000 works of art: a really big event.

Austria was represented by 3 artists: Doris Bartsch, Dalila Mudura and Roswitha Schablauer. All three had in common that 2019 was a very succsessful year for them. The consequence of all this was that they also were triumphant at the ART PADOVA.

 

ROSWITHA SCHABLAUER is a very talented artist, the most powerful of the three austrian ladies. R. Schablauer is born in Styria and lives and works for some time in Vienna. 2006 she starts to exhibit her works. 2019 she showed her pieces of art in the Gallery Steiner, the Gallery Daliko Krems and the Art Galerie Vienna. She also participated at the Art Contest Barcelona, the Roma in Arte, Venzia in Arte, Arte Genova and the Art Innsbruck. In Padua she was represented by the Galleria Falzone (Mailand), which showed her works "Animo I" and Moving II". Madame Sabrina Falzone - the galerist, who has a doctor's degree in history of art - speaks about Roswitha Schablauer: "Roswitha Schablauer's way to her art leads to new scenaries of colors, full of sentiments and rich of inner strength. Like cuts to subconsciousness her works are extraordinary windows to the soul, where you find the artist's strong temperament and love to life. Her passion for the colors can be seen clearly in the colors she chooses, so she can express her own inner world and share it with her public. The expressive directness of this scenario of colors builds a bridge between artist and the viewer of the piece of art."

DORIS BARTSCH too was very active and succsessful 2019. The former teacher who is making art since 2004 presented her art in the Gallery Merlino Florenz, in the Kunstraum Wien and the Kreativraum Wien and showed her works at the ArtInnovation Innsbruck, „Face'Arts“ Ascoli and the „Art Contemporary“ Salzburg. In Padua she was the guest of the Gallery Sperti (Falconara) and preseted her two pictures "Felicity" and "Red is missing". Her galerist Mary Sperti, artist herself and curator of art evaluates her art like this: "Doris Bartsch is an artist for whom color is a vocation, color is in the centre of her works and is absolutly not an additive. She is so talented that she makes the colors reach  the viewer's soul, but the colors are still in a correct and healthy competiton. Her works are an example for discipline and knowledge and her talent to bundle colors without chaining them - in an abundant way, but as mentionned above, in a discipliated and competent way -  is formidable. Her works are extraordinary, unique and effective, they seem to enlarge the canavas, full of gorgeous signs, which seem to come from the past and reach into the present and the time of modern art."

 

The thrid one - DALILA MUDURA - presented her first works "Autumn-Joy" and "Contrasts of the emotions" at MS Eventi (Ancona). Dalila comes from Oradea in Romania, since 2006 she lives and works in Vienna. She is a very talented joung artist and it seems that 2019 was the year which made her internationally well known. Before presenting her art in Padova she was represeted at the exhibitions "Face'Arts" in Conversano and "Anime Senza Voce" in Ferrara, where her works were admired.

The well-respected curator of art and organiser of exhibitions Olga Mroz coming from Berlin, says this about the art of Dalila Mudura: " The pictures of the young artist Dalila Mudura are eyecatchers and the lightness in all her creations attracts the viewer in a magic way. With her brush she brings spontanitiy, temperament and enregy to the canevas. As an artist Dalila is in an dialogue with her art. She never is content with the work she has created. So the experiment is her way in the world of art. Her way to paint is very innovative, she has developped her own technique, with wich she is able to accentuate the dynamic and emotion of color and structure. Dalila seduces the viewer in a playful way, because her technique and artistic proccess is very spontaneous und surprising. Therfore her expressive pictures cross the frontier between the work and the viewer."

 

On the whole it can be said, that Austria was represented worthly on the ARTE PADOVA and that the artists have enriched the creative diversitiy, which  characterizes the ART PADOVA and makes it so formidable.

 

Rainhard Auer is stage director and dramatist at the
‘Freie Theater Bozen/Southtyrol’. He is chairman of the cultural association  ‘Gloria’ of Austria-Ukraine and member of the Austrian-Georgian society. He is promotor of  Austrian artists at the Italian art-events ‘anime senza voce’ and ‘face art’ and he is organizer of exhibitions. Since 2018 he is promoting member of ‘TraunART’

On Facebook he posts on his site „Amante Arte Auer“.

 



LITERATUR

konrad frischeisen " Healing Noble Brains and Nobel Laureates as Peacemaker"

Saint Hildegard’s and Viktor Frankl’s healing methods and Split Brain Research inspired by Hildegard, Gerty Spies, Leibniz, Kant, Goethe, Schiller, Humboldt, Binnig & Co.                
 
Introduction: Saint Hildegard’s work, rediscovered and valued by the neurologist and me- dical historian Prof. Heinrich Schipperges, Heidelberg, will be regarded in relation to Viktor Frankl’s logotherapy and to brain researches of the Nobel Laureate of Medicine R. Sperry.  Books like ,Das Teil und das Ganze’/The particle and the whole/‚Schritte über Grenzen’/Steps beyond frontiers/, Werner Heisenberg’s and .Aus dem Nichts’/From nothing/, of Gerd Binnig, both Nobel Laureates, were inspiring to organize science events in dialogue with researchers.    
 
The author’s articles, research gate, e. g. ‘Noble Brains and Nobel Laureates’, are related to   the mentioned events. Further sources of inspiration of them were books of the Nobel Laure- ates Gell-Mann, Eccles, Eigen, Kandel & Co. and books of the neurologist and psychiatrist  Viktor Frankl, who succeeded to survive a concentration camp, creating the logotherapy. He  helped his patients with logos- or language- guided healing methods to find a meaning in life. Hildegard used the’ logos’ in her views of nature and man in similar ways in healing actions,  briefly outlined by the following dialogue between a female doctor, (Fem. Dr.) and a patient:   

                                                                              

(The following text follows freely translated by the author.)

Fem. Dr. : Fulfill the noble need  for a new creating deed, Thales in Goethe’s Faust, part II                           

Patient (P): Thank you, 30 years after the wall of Berlin fell, words of Goethe are thankfully reinforcing me in the Humboldt year 2019 looking back to the performance of Schiller’s ‘Ode of Freedom’ with music of Beethoven’s 9th symphony in the great hall of the University LMU.

Fem. Dr.: I red about this event at the Ludwig-Maximilians-University, LMU, organized by MünchenKlang eV/Munich sound association in cooperation with the White Rose Foundation.                       

Patient: Prof. Kurt Huber, mentor of the student movement ‘White Rose’, was executed by the    Nazis like the leaders of the anti-nazi student mouvement ,Die Weiße Rose’, the ‘White Rose’. Fem Dr.: I think, Prof. Huber wrote the book ,Leibniz Philosoph der universellen Harmonie’. P: Thank you, yes. He wished to recall the good German into the mind of coming generations.        

Fem Dr.: What can we do for improving the health conditions in favour of these generations?

P: Prof. Aaron Bernstein from the Medical School of Harvard University referred in his lec- ture 2010 in the great hall of the LMU to the book ‘Sustaining Life’ showing that our health depends on the preservation of biodiversity on earth, (appearing as spaceship in the cosmos).         

Fem. Dr. : The biodiversity of the creation on earth is indeed in danger and we need healing forms of cooperation and instruction to avoid new wars, environmental and species destruc- tion. That is why Nobel Laureate Linus Pauling prefaced Roger Walsh’s book ‘Staying alive’. Following Hippocrates, Asclepius and Saint Hildegard, a new creating deed should succeed,  if we regard others according to Goethe and Viktor Frankl’s logotherapy as they should be, helping them to become how they could be, i. e. noble, helpful and good as Goethe proposed.                                      

P: In the Max Planck Year of mathematics 2008 Prof. Günther Hasinger mentioned in the IMPRS Interdisciplinary Symposium 2008 “New Frontiers in Science” of the International Max Planck Research Schools the 1st article of the year in ,Bild der Wissenschaft”. In this journal   the whole universe was presented as a huge quantum computer consisting of zeros and ones.

Fem Dr.: Recalling words of Leibniz into mind: ,Omnibus ex nihilo ducendis sufficit unum.’ To derive all from nothing the one is sufficient. Is this verse stimulating and inspiring you?  

P: Yes, if we remain silent, awaiting nothing, being void, destitute of anything, the One can give us fullness by grace. I think, that Hildegard had nothing else in mind than to serve the One, becoming human, the light of the world, the verb, the way, the truth and the life. So the holy spirit gave her inspiration for becoming prophet, praising the One and his creation. 
Fem. Dr.: In the view of Saint Hildegard man was created as man and woman in the image of the one creating God, seeing him always at work in his creation or cosmos with all creatures.  

Patient (P): Does that mean, that in Saint Hildegard’s view man was chosen by God as his  co-worker, responsible for the well being of all living beings in his contemporary world ? 

Fem. Dr.: Yes, I think she really wanted to be a devoted worker in the vineyard of the Lord including healing interventions as medical doctor and her teachings as religious instructor.  Fascinated by David’s psalms and healing words and actions of Jesus, she was a pioneer in environmental medicine, anticipating with her knowledge of the healing power of plants and her universal views of man within the cosmos modern methods of a holistic natural medicine.   

P: I think, Saint Hildegard should be mentioned with Berta v. Suttner, Alexandra David-Neel, Rita Levi-Montalcini, Barbara McClintock, Christiane Nüsslein-Volhard, Sophie Scholl, Gerty Spies, Ruth Pfau & Co. in new versions of the research performance Weltentöchter.  (B. v. Suttner received the Nobel Peace Prize for her engagement for peace in our world, R. Levi-Montalcini, B. McClintock and Ch. Nüsslein-Volhard the Nobel Price of Medicine for   excellent research. Sophie Scholl deserves to be admired for being ready to die in dignity for her anti-nazi fight within white rose actions, Gerty Spies for having survived a KZ by writing  encouraging poems and books, seeing in humans of all religions brothers and sisters similar to Saint Francis. Dr. med. Pfau earns admiration for healing patients in Pakistan from Lepra.   

Fem Dr.: I regard these women with similar respect as I look on Leibniz, Kant, Goethe & Co. 

P: Perhaps we should also mention Bach, Beethoven, Mozart and Schiller in this context, as  Saint Hildegard was not only a pioneer in natural science, medicine and philosophy but also a composer, author, playwright and public speaker, corresponding with popes and emperors.  

Fem. Dr.: Like Job or Jona (s), one of the last prophets, to whom Jesus referred, when he was asked for a sign, she had to suffer before becoming prophet. According to Wikipedia “One of her better-known works Ordo Virtutum ( Play of the Virtues ) is a morality play.” It reminds- me of “Science and Moral Priority” Roger Sperry, Nobel Laureate of medicine, had written.

P: According to Heinrich Schipperges, who wrote a biography on Hildegard von Bingen,  medicine and salvation knowledge were the core of Saint Hildegard’s world view and these domains will in the view of Schipperges probably be decisive for the new third millennium. 

Fem. Dr.:  Schipperges was right in regarding Hildegard as pioneer of a medicine, that com- bines a well founded anthropological thinking with an ethically and ecologically responsible action. For that Frankl proposed a statue of responsibility completing the statue of liberty.       
 
Conclusion: If we take the results of Roger Sperry’s split brain research into consideration, we have best reasons to conclude, that Saint Hildegard’s dominant and subdominant brain hemisphere were consciously and unconsciously well cooperating, permitting her not only to be an excellent teacher, speaker, healer and writer, but also ‘prophetessa teutonica’, who got humbly her visions, becoming sick until she followed the divine impulse to write, feeling the grace of being touched and guided by the holy spirit. This enabled her about 100 years before Saint Francis to praise the sun and the‘living light’. Regarded as holy universal teacher of the Catholic Church by Bendict XVI, who had also nominated the pioneer of biomedicine and No- bel Laureate of Medicine, Werner Arber, as president of the Pontifical Academy of Science.    Hildegard’s work can be used as key to the picture language of the Bible with its symbolic or  metaphorical meaning. This may also be helpful for the cultural or intercultural hermeneutic and the existing and new houses of culture and religion like the future house of One in Berlin.    As Saint Hildegard became like Jona prophet of the One, venerated by Christians, Jews and   Moslems, we conclude that Saint Hildegard’s work correspond to healing needs of man in the 3rd millennium to overcome wars, environmental disaster, species destruction or genocide.   often due to misunderstandings of the peace messages of the Bible, to abuse of language, lack of morality/virtues or brain disorders. Fondations like the Weinreb- or Jona Stiftung, logothe- rapy and Hildegard’s work lead to healing knowledge, love, helpful actions as fruits of peace. 


Postscriptum: In the 2nd part of this article some conclusions of the former Harvard Prof. of mathematics, Robert Kaplan, will be presented, who wrote ‘The Nothing That Is, A Natural   History of Zero’, which may lead us to a better understanding of the history of science. Like- wise we present Gerd Binnig’s book ,,Aus dem Nichts”( From Nothing) and the Münchner Modell, developed by Prof. Andreas de Bruin, cooperating with the neurologist Prof. Richard Davidson. After that tribute will be paid to Prof. Amartya Sen’s ‘Identity and Violence’ and to the former Prof. of mathematical genetics, Stanford University, Luca Cavalli-Sforza, who re- moved the scientific basis of racism with ,Verschieden und doch gleich’ /Different but equal.  Nobel laureate Eigen wrote with Ruthild Winkler the book ,Das Spiel’/ The game or the play,      referring to Schiller, poet and medical doctor, in whose view we become human by playing. Hildegard’s, Schiller’s, Frankl’s and Sperry’s insights can foster humility, gratitude, confi-  dence, empathy, care, ‘fair play’ and health in our personal life and in relations with others.    In ‘Staying alive’ R. Walsh advises to find and to play a game, as if our life would depend on it. In his view our life really depends on it. Hildegard recalls us ca. 2020 years after the birth  of Christ his good news for Peace on Earth into mind. Saint Hildegard Day and Thanksgiving Day can lead in a Christian way to gratitude, humility, holistic healing methods and fair play.     
 
Believing in the one creating God like Viktor Frankl and the pioneer in biomedicine, Nobel Laureate of medicine, Werner Arber, Saint Hildegard saw in God the great medical doctor,    ( magnus medicus ) acting like a medical doctor, when seeing the sick, who like to be healed. According to the researches of the neurologist, psychiatrist and historian of medicine, Prof.  Schipperges medicine in Christian Europe becomes with Saint Hildegard a healing service (diakonia) based on God’s merci/misericordia/ and compassion with all needing help (miseri- is compatiens) like the Samaritan (imitans Samaritanum), cooperating with human sympathy.              Nobel Laureate W. Arber wrote in his welcome word for the IMPRS Interdisciplinary Sympo- sium 2010 “New Frontiers in Science”, in which leading researchers like Nobel Laureate  W. Ketterle, the Prof. Martin Heisenberg,. E.-P.  Fischer* and K.-H. Maurer* gave lectures:  
 
‘As an invited participant and lecturer of last IMPRS Symposium I herewith confirm my very  positive excitement on the interdisciplinary debate on the steadily moving frontiers in science. In your daily research activities you must concentrate to your own chosen scientific discipline  You hardly find time to follow other developments in science. But at the “New Frontiers in Science” symposium you have the chance to receive highly competent information on scienti- fic investigations and advance in other fields of science. Thereby acquired transdisciplinary knowledge may at some later time exert unexpected impacts on your own knowledge base. This can be practical by offering a novel research strategy, that can serve in your own pro- jects, or it can be more philosophical by enriching your scientific word view. For many of you, this symposium can represent a highlight in your advanced education…’ In W. Ketterle’s view the “New Frontiers in Science” symposium presents excellent science in an interdiscipli- nary context, valuing the researcher as person. This was the author’s intention as mentor in this symposium, encouraging the young researchers to give priority to morality in science.                                                      

* Prof. Ernst-Peter Fischer is student of Nobel Laureate of Medicine M. Delbrück, to whom Roger Sperry refers in’ Science and Moral Priority’. Prof. Karl-Heinz Maurer was an excel- lent lecturer/moderator in the symposia taking also care of financial support. This helped, as  we shall overcome the Jonas complex (Abraham Maslow), preventing us from following the divine inward voice in order to do, what we should do for saving plants, animals and people,                                                                                       

No conflicts of interests   

Impressum:  Copyright 2019, Konrad  Frischeisen, Healing Noble Brains and Nobel     Laureates as Peacemakers, New Frontiers in Science Bildungsgesellschaft mbH, Munich,        

All rights and errors reserved, frischeisen@ehims.de  ISBN: 978-344465-14-2  


eva gebetsroither - texte

Der Wort-Reiher - Eine Einleitung

© 2019

Ich fragte einmal einen Mann, was er denn so mache. Er sagte mir, er reihe Worte aneinander. Ein Dichter? Oder ein Autor? Nein, ein Mann der Wörter aneinanderreihen kann. So wollte er gesehen werden.

In meinem Kopf reihte sich ein Gedanke nach dem anderen: ein Wort-Reiher also!  Ein was? Naja eine seltene Spezies, denen das Aneinanderreihen von Wörtern lag.

Ist ein Wort-Reiher schon ein seltsamer Vogel? Obwohl er ebendiesen nicht zu haben scheint. Oder etwa doch?

Nein, die Wort-Reiher sind sich einig: Sie machen das aus Spaß und was dabei herauskommt kann durchaus eines anderen Menschen Geist um einiges reicher machen.

Was macht denn ein Wort-Reiher den ganzen Tag?

Worte reihern?

Nein, sie schreiben, oder denken, oder reden mit anderen Menschen.

Dann kommen sie geflogen, stürzen sich auf den kleinsten Gedanken und spinnen in weiter bis eine Geschichte entsteht.

Also was jetzt, reihen oder spinnen?

Naja, irgendwie beides.

Und im Winter? Da fliegen die Wortreiher gegen Süden, um sich aufzutanken für die wortlosen Tage. Damit sie immer ein Wort parat haben.

The Word - Heron  - An Introduction

(c) 2019

Once I asked a man what he is doing and he told me that he is linking up words. A poet? An author? No, a man who is able to link up words. So he wanted to be seen.

In my head one thoght linked up with one another: a word-heron indeed! A what? A very rare species, who was very good in linking up words.

Is a word-heron a strange bird? Though he seems not to have such one. Or on the contrary?

No, the word-herons  agree to each other: the link up words for fun. And what is the result of linkin up words can enrich another's mind.

What does a word-heron the whole day?

Lnking up words.

No, they write or think or speak with other people. Then they fly and they rush to the smallest thought and spin it togehter with other thoughts, until the story is finished.

What about now? linking up or spinning?

A little bit of both.

And in winter? The word-herons are flying into the the south, to refuel for days without words. That there is always a word ready for them.

 


Die geheimnisvolle Pfeife

© 2018

„Ich finde meine Pfeife nicht!“, schimpfte der alte Mann. Irgendwo in seinem Zimmer musste sie ja sein. Er rauchte nie woanders als in seiner Lesestube. Die alten Bücher hatten den Rauch bereits in ihren Blättern aufgefangen, sie rochen nach Rauch und Cognac, den er ab und zu beim Lesen trank. Für ihn waren seine Bücher Lebewesen, die benutzt werden wollten. Er machte Knicke in die Seiten, schrieb Notizen an die Ränder, lies hie mal da und stellte sie wieder in sein Regal. Er konnte von guter Bildung sprechen. So hatten seine Eltern keine Mühen gescheut ihn auf die Universität zu schicken. Und nun, da er alt war, blieben die Bücher seine einzigen Erinnerungen an sie.

 

Er rief nach seinem Enkel, doch der hörte ihn nicht. Verzweifelt setzte er sich in seinen Lesestuhl. Die Brille lag auf dem stämmigen Eichentisch, der mit Holzintarsien verziert und klar lackiert war, sodass, wäre es Eis, eine Eiskunstläuferin darauf unbeschwert ihre Pirouetten drehen hätte können. Er wischte mit der Hand darüber, auch hier hatte sich der Staub bereits angelegt. Sein Zimmer war in die Jahre gekommen. Er hatte sich immer zurechtgefunden, auch als seine Frau starb, war ihm seine kleine Kammer ein Zufluchtsort. Jetzt wohnten seine Tochter und sein Enkel bei ihm.

 

Gestern, beim Spazierengehen, hatte er Frau Adelheid getroffen. Sie war alte belesene Dame, mit der er gerne ein Schwätzchen hielt. Er musste gestehen, er hatte schon lange ein Auge auf sie geworfen. Doch sie war verheiratet und gedachte niemals mit ihm eine Tet-a-tet anzufangen.

 

Da war es ihm das erste Mal passiert. Mitten im Satz befand er sich plötzlich   in einer anderen Welt. Er war bei seinen Büchern, die mit ihm redeten. Er war nicht mehr im Garten mit Frau Adelheid, er war nicht mehr im Gespräch. Er rauchte seine Pfeife, trank Cognac und las sein Lieblingsbuch.

 

Als seine Pfeife erloschen war, war er mit den Gedanken wieder bei sich. Er blickte in das Gesicht von Frau Adelheid, die verdattert vor ihm stand. Sie fragte: „Herr Mantbec, wo um Himmels Willen waren sie gerade?“ Der starre Gesichtsausdruck und die Leere in seinen Augen ließen von ihm ab. Er war mit seinen Gedanken wieder im Park, bei seinem Gegenüber Frau Adelheid, ihrem Hund und seiner Hand in der ihrigen. Er riss sich los und watete nach Hause. So etwas schien ihm in letzter Zeit öfter zu passieren. Seine Gedanken drifteten ab und er fand sich in seiner Lesekammer wieder. Die Pfeife! Wo hatte er nur die Pfeife hingelegt?

 

In seiner Kammer angekommen, öffnete er sofort ein Buch. Die Buchstaben schienen zu verschwimmen. Auch mit seiner Lesebrille auf der Nase, und so schlief er ein.

 

Am nächsten Tag, weckte ihn sein kleiner Enkel Lukas: „Opa aufwachen!!“ Der Großvater setzte sich auf, er war die ganze Nacht in seinem Lehnstuhl gesessen und hatte geschlafen. Das Buch auf seinem Schoß ausgebreitet, die Brille auf der Nase und es roch nach Tabak. Hatte er denn geraucht?

 

Er sah sich um, doch er konnte die Pfeife nicht finden. Angst umhüllte sein Herz und er rief nach seiner Tochter: „Emily! Kannst du mir helfen?“ Er wollte wissen, was es mit dem Zigarrenrauch auf sich hatte. Doch auch sie konnte sich nicht erklären, woher der Rauch kam.

 

Der alte Mann blickte in ihre Hand. Sie hatte ihm seine Tabletten mitgenommen. Ein rote, eine gelbe und zwei grüne. Er wusste selbst nicht wofür diese standen, doch er nahm sie, gutwillig wie er war. Mit einem Schluck. Der kleine Lukas hüpfte auf den Schoß des alten Mannes: „Opa schlafen!“

 

Doch der alte Mann war wieder in seinen Gedanken woanders. Er war plötzlich alleine in seiner Lesekammer, die Zigarre in der Hand, mit einem Fotoalbum von seiner Familie und seiner Frau. Er blätterte um und erfreute sich an der Schönheit seiner Lieben, die leider zu früh von ihm gegangen war. Er spürte ein Tippen auf der Schulter und drehte sich um, er konnte die Kontur von einer Dame erkennen, die seiner Geliebten sehr ähnelte. War es etwa seine Frau? Er blinzelte, legte die Pfeife zur Seite und begann aufzustehen. „Bleib ruhig sitzen!“, beteuerte die weiche Stimme und mit einem leichten Druck setzte sie ihn wieder in den Sessel zurück. Es war nicht seine Frau, es war seine Tochter, die ihn mit mahnendem Blick anstarrte! „Wo warst du denn jetzt schon wieder mit deinen Gedanken?“ Fragte sie erstaunt.  Als er wieder bei sich war, erkannte er klar seinen Enkel und seine Tochter, die um ihn standen. Er seufzte: „Tochter sag mir, weißt du, ob gestern hier im Zimmer jemand geraucht hat?“ Die Tochter sah auf ihn herab und erklärte ihm mit leiser Stimme: „Die Medikamente wirken schon, du brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen!“ Und der Enkel auf Opas Schoß lächelte ihm zu. Emilie beteuerte: „Opa, es ist OK! Du musst dir keine Gedanken machen!“  Und er nahm seine Pfeife, zündete sie an und legte sich mit Bedacht in seinen Liegestuhl zurück. Langsam blies er kleine Kringel in die Luft. Und er war wieder alleine mit sich, seiner Pfeife und seinen Büchern im alten verstaubten Lesezimmer.

The mysterious pipe

(c) 2018

"I do not find my pipe!", the old man grumbled. she must be somewhere in his room. he only smokes in his library. The old books had taken the smoke in their pages, they smelled after smoke and cognac, which he sometimes drank while reading. For him books were animated beings, which should be used. He bends the pages, writes notes on the pages. He reads some pages of one book and the puts it back to the shelf. He was sophisticated. His parents saved and spent much money to send him to university. And now, as he is old, ther are only his books left as memories of them.

 

He calls his grandson, but he didn't hear him. Desöerately he sat dwon in his reading chair. His glasses were lying on a chunky table made of oak, which was decorated with intarsia and polished so well that a skating woman easily would have skated in pirouettes on it if had been made od ice. His hand ran over the table, he feels how dusty it was. His room was getting old like him. He always found his way, even as his wife died, his small room was his sanctuary. Now his dauchter and his grandson are living with him.

 

Yesterday while hitchhiking he met Mrs. Adelheid. She was an elderly lady who is fond of books with wohm he likes to chat. And if he would be honest, he is a little bit in love with her. But she was marreid and he never would begin an affaire with her.

 

Then it happende for the first time. In the middle of the sentence he suddenly  found himself in another world. He was with his books, who spoke to him. He was not more in the garden talking to Mrs Adelheid, he smoked his pipe, drank cognac and read his favourite book. 

 

As the pipe was finishes he came back to reality. He looked to the face of Mrs. Adelheid who was standing bneath him in a dither. She asked: Mr. Mantbec, wher for Gof's sake, you have been?" He lost his fixed facial expression and the emptiness of his eyes. In his thoughts he was backi to the park with Mrs. Adelheid, her dog and his hand in hers. He broke fredd and went home.Tthings like theese seem to happen to him much often nowadays. His thoghts drifted away and he found himself in his reading room. The pipe1 Where did he put his pipe?

 

As he had arrived in his room, he quickly opened a book. the letters seem to became blurred, even with his glasses. So he fell asleep.

 

The next day his grandson Lukas woke him up: "Granddaddy wake up!" The grandfahter got up, he had slept the whole night in his armchair, the book on his knees, the glasses on his nose and in smelled of tabac. Did he nave smoked?

 

He had a look around homself, but he coundn't find the pipe. He was very afraid and he called his dauchter: "Emily! Can you help me?" He wanted to know, what the smell of smoke ment in his room. But she also did not know where the smoke came.

 

The old man looked to her hand. There his pills: a red, a yellow and two green. He did not know why he should takt them, but he swallowed them, becaus he was goo-natured.

Lukas hopped on the knees of the old man: "Granddaddy, fall asleep again!"

 

But the old man has left his daughter and his grandson in his thoughts, he was alone in his reading-room, the cigar in his hand with an album with photos of his family and his wife. He scrolled the pages and was happy about the beauty of his relatives who left hm too early. He felt a touch on his shoulder, he tured round, he could se the sihouette of a lady who resembles a littel bit his lover. Was it his wife? He blinked and began to get up. "Stay seated!" he heard a fine voice and with a light pressure he was put back to the chair. It was not his wife, it was his dauchter who fixed him very strangely: 2Where have you again been with your thoghts?". As he was back to reality he clearly saw his his dauchter and his grandson. He sighed: "Dauchte, can you tell me, if you know, if yesterday someone smoked here in this room?"The daugheter saw to him and explained in a low voice: "The pills have started working, you do not have to worry!" And his grandson on his knees smiled to him. Emily says again: "Granddad it is okay, you don not have to think it over again." And he takes his pipe, lighted it and lent back to his armchair. Slowly he blew curls into the air. And he was again alone with himslef, his pipe and his bokks in his old dusty reading-room.

 

 

 



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